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Satzung

„EuroKaukAsia. Kaukasisch-Europäischer Kultur- und Wissenschaftsverein“
“EuroCaucAsia. Caucasian-European Association for Culture and Science”

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Präambel

Zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer gelegen, bildet die kaukasische Region den Westabschnitt des in vielerlei Hinsicht äußerst bedeutsamen Kaspischen Raumes und zugleich ein wichtiges Bindeglied zwischen der erweiterten Europäischen Union und Asien.

Während die natürlichen Bedingungen der Region und die reichen kulturhistorischen Traditionen Kaukasiens günstige Ausgangsbedingungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und kulturelle Wiedergeburt bieten, stehen die postsowjetischen Staaten als Transformationsländer vor einer Vielzahl von Problemen und Schwierigkeiten, die aus inneren und äußeren Faktoren resultieren.

Traditionelle Marktstrukturen der staatlichen Planwirtschaft sind zerstört und nur teilweise durch privatwirtschaftliche Handelsbeziehungen ersetzt worden. Die Umstellung auf marktwirtschaftliche Mechanismen geht einher mit einem Entwicklungsdruck beim schwierigen Staatsaufbau, der Gesetzgebung, des Privatisierungsprozesses. Prozesse der Verarmung sind begleitet von bedeutenden Verlusten im Bereich von Wissenschaft, Kultur und Bildung, während Demokratisierungsdefizite und autoritäre Strukturen die Entwicklung einer freien Bürgergesellschaft einschränken. Hinzu kommen kriegsähnliche Zustände in Nagornyj Karabach, Tschetschenien, Abchasien oder Südossetien, welche die politische Stabilität und die gesellschaftliche Entwicklung der betroffenen Republiken nicht nur durch das Flüchtlingsproblem belasten. Globale Interessen (insbesondere an den bekannten reichhaltigen und noch weiter vermuteten Erdölvorkommen im Kaspischen Meer) vervielfachen die Gefahren innen- und außenpolitischer Einflussfaktoren, sie können jedoch auch Chancen für internationale Stabilisierungshilfen bieten.

In Anbetracht der schwierigen Situation in den Ländern haben seit Beginn der 1990er Jahre Zehntausende kaukasische Bürger ihre Heimat verlassen. Nachfahren der Kaukasusdeutschen, Kaukasier jüdischer Abstammung, Kriegsflüchtlinge und politische Emigranten fanden Aufnahme in den Staaten der Europäischen Union. Unter ihnen ist eine Vielzahl von Wissenschaftlern und Künstlern, die sich um die Förderung der kaukasisch-europäischen Zusammenarbeit im Bereich von Kultur, Wissenschaft und Bildung bemühen.

Ziel des Vereins ist die Schaffung einer Koordinationsstelle, die solche Aktivitäten zusammenführt, politisch unabhängig fördert und unterstützt. Die Tätigkeit dient der Völkerverständigung durch grenzüberschreitende Kultur- und Wissenschaftskooperation und auch der Integration von Bürgern kaukasischer Herkunft in der Bundesrepublik Deutschland und den Staaten der Europäischen Union.

Abschluss des Forschungsprojekts: The Karabakh Conflict in Selected German Media, 1988–2008 Der Wissenschafts- und Kulturverein EuroKaukAsia e.V. freut sich, das in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der HU-Berlin durchgeführte Forschungsprojekt: “The Karabakh Conflict in Selected German Media, 1988–2008″ vorzustellen. In dem von 2014-2015 laufenden Projekt, unter der Leitung von Prof. Eva-Maria Auch und Dr. »»

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