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“Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus”


“Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus”

ein Briefroman von Helga Kurzchalia (Lichtig Verlag, Berlin 2010)

Nachwort: Lasha Bakradze, Publizist (Staatliches Leonidse Literaturmuseum Tbilissi)

Helga Kurzchalia ist Psychologin und Autorin und lebt in Berlin. 2010 ist ihr Briefroman „Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus“ im Berliner Lichtig Verlag erschienen. Der Roman besteht aus der Korrespondenz einer georgischen und einer (zuerst DDR- dann gesamt)deutschen Familie zwischen 1984 und 1996.
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26. Juli 2011  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Aliyevs Regime im geopolitischen Chaos


Aliyevs Regime im geopolitischen Chaos
Einige Anmerkungen zur politischen Situation in Aserbaidschan

Zwar hat die Türkei den zweiten Karabach- Krieg verhindert, aber…

Nach unseren Angaben ist die aserbaidschanische Führung immer noch fest entschlossen, womöglich einen zweiten Krieg (oder wenigstens einen sogenannten Blitz-Schlag) zustande zu bringen, um die armenische Seite im Berg-Karabach-Konflikt zu bestimmten Kompromissen bzw. Zugeständnissen zu zwingen.
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25. April 2010  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Ein neuer Krieg um Berg-Karabach?


Entflammt bald ein neuer Krieg um Berg-Karabach?

Höchstwahrscheinlich ist diese Frage mit „ja“ zu beantworten


Rasim Mirzayev

In letzter Zeit reden davon fast alle: Analytiker von Stratfor und FBI, Beobachter und Journalisten, Politiker und Friedensinitiatoren warnen vor einem neuen Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien.
Gibt es für eine solche Gefahr wirklich ernsthafte Gründe? – Unserer Meinung nach gibt es zumindest ein ziemlich hohes Risiko, dass es in diesem Jahr zu erneuten Kampfhandlungen zwischen den beiden südkaukasischen Republiken um das Sezessionsgebiet Berg-Karabach kommen könnte. Und zwar geht es vor allem um eine Offensive von aserbaidschanischer Seite. Bei den zu erwartenden Militäroperationen – höchstwahrscheinlich mit Moskau abgestimmt – könnten auch die von den Amerikanern ausgebildeten Spezialeinheiten der aserbaidschanischen Armee eingesetzt werden.
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31. März 2010  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Der Kampf um das Kaspische Meer und die Perspektiven für Nabucco


Der Kampf um das Kaspische Meer

und die Perspektiven für Nabucco


Rasim Mirzayev

Das Nabucco Gaspipeline-Projekt, das sicherlich mehr Probleme als Chancen hat, und über das seit Jahren ständig und allzu viel geredet als gehandelt wird,  ist anscheinend im Moment in eine richtige Sackgasse geraten. Alle bisherigen Hindernisse und Schwierigkeiten auf dem Weg zur Realisierung dieses Projektes könnte man im Vergleich zu dem Problem, auf das wir hier aufmerksam machen möchten, als sekundär betrachten. – Das Problem heißt: Kampf um das Kaspische Meer oder genauer gesagt: Kampf um den Besitz der Bodenschätzungen in diesem Meer.
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14. Januar 2010  |  Thema: , , ,  |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Aserbaidschan und Terrorbekämpfung


Wird Aserbaidschan zu einem wichtigen Punkt

der Terrorbekämpfung?

 

Rasim Mirzayev

Was unglaublich erscheint, aber immer glaubwürdiger wird, ist der mittlerweile gefährlich hohe Ausmaß der Radikalisierung der islamistischen Bewegung in Aserbaidschan. Obwohl das Land keinesfalls als ein typisch islamischer Staat betrachtet werden kann, ist dort in den letzten Jahren eine große Welle der radikalen Islamisierung von verschiedenen Schichten der Bevölkerung, vor allem bei der jungen Generation zu beobachten. Diese Tendenz ist zwar überhaupt nicht charakteristisch für das Land, war aber andererseits erwartend.

Paradox?
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12. Januar 2010  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Militärputsch in Georgien


Militärputsch in Georgien:

geplanter Staatsstreichversuch oder Inszenierung?

 

Obwohl viele Massemedien in Europa von einem „angeblichen“ Putschversuch in Georgien berichteten, gehen wir davon aus, dass es sich am 5. Mai in diesem Land tatsächlich um einen Militärputschversuch gehandelt hat und dieser vereitelt werden konnte. Die Vermutungen, dass es sich um ein Szenario, eine Inszenierung georgischer Regierungskreise handele, beruhen auf keinerlei ernsthaften Argumenten, geschweige Beweisen.
Für eine ernsthaft geplante Meuterei – Version, sprechen dagegen viele triftige Argumente, auf die wir weiter unten noch zurück kommen.
Zunächst möchten wir darauf hinweisen,
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11. Januar 2010  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Georgien nach dem Krieg


Georgien nach dem Krieg:

Vorgezogene Wahlen oder neue „Rosenrevolution?“

Obwohl erst in diesem Jahr Präsidentschaftswahlen (und Parlamentswahlen) in Georgien stattgefunden haben und innenpolitisch scheinbar keine außergewöhnlichen Gründe für die Vorverlegung irgendwelcher Wahlen bestehen, spricht man seit einiger Zeit im Lande von einem bevorstehenden Machtwechsel und es werden verschiedene Vorschläge und Prognosen gemacht sowie Spekulation angestellt, wer und wie den jetzigen Präsidenten Saakashvili ablösen wird.
Und dies ist völlig verständlich: nach dem abenteuerlichen Augustkrieg mit Russland haben viele sowohl in als auch außerhalb des Landes ernsthaft angefangen über einen Machtwechsel in Tbilisi nachzudenken. Interessant ist, dass es sich dabei nicht nur um ernsthafte Gegner Saakashvilis im Lande geht, sondern jetzt sind auch viele seiner früheren Fürsprecher im Ausland überzeugt, dass man doch eine Alternative zu ihm suchen muss. 
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10. Januar 2010  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Aserbaidschan zwischen Russland und dem Westen


Zwischen Russland und dem Westen:

Wie lange kann Aserbaidschan noch manövrieren
oder wie groß kann der “Spagat” noch sein?

Rasim Mirzayev

Am 29. Juli, also gerade am selben Tag, an dem Israels Staatspräsident, Schimon Peres, Baku verlassen hatte, kam der russische Präsident Dmitrij Medwedjew zu einem offiziellen Besuch nach Aserbaidschan .
Dies war der zweite Besuch Medwejews Aserbaidschans (zum ersten Mal war er dort kurz vor dem Georgien-Krieg, also im Juli 2008).
Während dieses Besuches wurden sehr wichtige Entscheidungen zwischen beiden Staaten getroffen und konkrete Abkommen geschlossen.
Nach dem Treffen beider Staatspräsidenten – Ilham Aliyev und Dmitrij Medwedjew – wurde verlautbart, dass auf der Basis dieser Vereinbarungen das Verhältnis und die Zusammenarbeit zwischen beiden Länder „ein neues Format “erhalte.
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6. Juni 2009  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Opposition in Georgien


Opposition in Georgien:

was treibt sie, welche Chancen gibt es für sie?

Die radikale außerparlamentarische Opposition hat endlich ihr Einverständnis erklärt, mit der Regierung in den Dialog zu treten. Dazu mit keinerlei Vorbedingungen. Bekanntlich hatte sie bis zu diesem Zeitpunkt zwar ab und an eine Dialogbereitschaft erklärt, allerdings stets  erklärt, dass es dabei nur um den Rücktritt der Regierung und speziell Saakashvilis gehen könnte. Bevor es zu einem solchen Schritt des bisher kompromisslosen, radikalen Flügels der Opposition kam, hatte sie sich bereits selbst richtig kompromittiert:
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8. Mai 2009  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Ende der Sowjet Union


Die letzte Aggression der Sowjetarmee

und das Ende des Roten Imperiums

 

„…Am 20. Januar 1990 geschah etwas Einzigartiges in der Geschichte der Sowjet Union.- Die Welt erfuhr nichts davon.“
Robert Kaplan. Reisen an die Grenzen Menschheit

Thesen zum Vortrag

Zur historischen Bedeutung der Ereignisse:

Die blutigen Ereignisse des 20. Januar 1990, die als  “Schwarzer Januar” in die Geschichte Aserbaidschans eingegangen sind, stellen zugleich einen wichtigen Wendepunkt überhaupt in der Geschichte der Sowjetunion dar. Aber leider sind diese großen tragischen und zugleich heroischen Ereignisse am Ende der Ära des globalen „Kalten Krieges“ im Westen bisher kaum wahrgenommen worden.
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19. Januar 2009  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen
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Abschluss des Forschungsprojekts: The Karabakh Conflict in Selected German Media, 1988–2008 Der Wissenschafts- und Kulturverein EuroKaukAsia e.V. freut sich, das in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der HU-Berlin durchgeführte Forschungsprojekt: “The Karabakh Conflict in Selected German Media, 1988–2008″ vorzustellen. In dem von 2014-2015 laufenden Projekt, unter der Leitung von Prof. Eva-Maria Auch und Dr. »»

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Meine persönlichen armenisch-türkischen Beziehungen

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