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Aserbaidschanische Minderheit in Georgien


Integrations- und Identitätsprobleme

der aserbaidschanischen Minderheit in Georgien

Integrationspolitik für ethnische Minderheiten als strategische Aufgabe

Dass die Frage der ethnisch-territorialen Konflikte und des Umgangs mit ethnischen Minderheiten im gesamten Kaukasus das wichtigste Problem ist, bezweifelt heute kaum jemand. Erwiesen sich doch diese ungelösten Konflikte als das größte Hindernis für die Staats- und Nationsbildung in allen drei südkaukasischen Ländern.
In jüngster Zeit hat sich gezeigt, dass wir es nicht einfach mit sogenannten „eingefrorenen“ regionalen Konflikten zu tun haben, sondern die Auseinandersetzungen Bestandteil internationaler Politik sind und globale Spannung anheizen können. Das bedeutet, die entstandenen Problemsituationen gefährden nicht nur für die Sicherheit des jeweiligen Landes, sondern können auch für die ganze Weltordnung eine Bedrohung darstellen. – Der letzte Krieg um das abtrünnige Autonomie-Gebiet Südossetien im August 2008 und die damit verbundenen Reaktionen der Großmächten (Russland, USA, EU-Länder) legen davon ein beredtes Zeugnis ab.
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30. September 2008  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

GEORGIEN VOR EINER SCHWIERIGEN WAHL


Georgien vor einer schwierigen Wahl:

zwischen NATO und Abchasien


Parlamentswahlen:
Triumph der Regierungspartei und gescheiterte Opposition

Die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen, die am 21. Mai dieses Jahres in Georgien stattgefunden haben, waren keine Überraschung für die meisten Beobachter. Obgleich der überwältigende Erfolg der regierenden Partei „Einheitliche Nationalbewegung“  von vielen auch nicht erwartet worden war.
Der Sieg der Partei des Präsidenten ist wirklich beeindruckend, denn bei den Parlamentswahlen war seine Partei sogar noch erfolgreicher als im Januar bei den Präsidentschaftswahlen (59,48  Prozent der Stimmen bei den Parlamentswahlen und 52,21 Prozent bei den Präsidentschaftswahlen). Sodass im neuen Parlament 119 von 150 Sitzen durch Abgeordnete der Regierungspartei besetzt werden. Die restlichen Stellen haben folgende oppositionelle Parteien gewonnen: der Wahlblock „Die vereinigte Opposition“ (insgesamt: 9 Parteien) – 17 Mandate, die Republikanische Partei – 2 Mandate, die Labor Partei – 6 Mandate und die Christlich -Demokratische Bewegung – 6 Mandate. Dabei ist anzumerken, dass das neue Parlament auch seiner Struktur nach verändert wurde: anstatt 250 wurden jetzt nur noch 150 Abgeordnete gewählt, davon je eine Hälfte nach dem Majoratsprinzip und über Parteienlisten.
Die ambitiöse Opposition wollte sich aber mit ihrer Niederlage nicht abfinden und die Wahlergebnisse anerkennen.
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27. Juni 2008  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Konflikt zwischen Russland und Georgien: ein letzter Schritt zum Krieg?


Eskalation des Konflikts zwischen Russland und Georgien:

Noch ein letzter Schritt zum Krieg?

Rasim Mirzayev

 

Kampfflugzeuge

gegen Georgiens NATO- Absichten

Dass Russland seit Georgiens Unabhängigkeit dieses kleine südkaukasische Land um jeden Preis wieder in seinen Einflussbereich zurückholen will und deswegen die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten  – insbesondere seit der georgischen „Rosenrevolution“ 2003 – extrem belastet sind, ist heutzutage für niemandem mehr ein Geheimnis.
Die Nachrichten über ständigen massiven Druck von russischer Seite auf die georgische Regierung finden sich bereits regelmäßig in der internationalen Berichterstattung.
Im Mittelpunkt stehen dabei besonders die abtrünnigen Gebiete Abchasien (als frühere Autonome Republik) und  Südossetien (als früheres Autonomes Gebiet), die völkerrechtlich zum Staatsgebiet der Republik Georgien gehören, jedoch nach Russland streben bzw. mit Russland verbündet sind.
Mit seinen unendlichen Versuchen, Georgien zu irgendwelchen Gewaltreaktionen zu provozieren, löst Russland seit Jahren große Unruhe aus, sowohl in der gesamten Region als auch im Westen.
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16. Juni 2008  |    |  0 Kommentare »  |  Artikel empfehlen

Abschluss des Forschungsprojekts: The Karabakh Conflict in Selected German Media, 1988–2008 Der Wissenschafts- und Kulturverein EuroKaukAsia e.V. freut sich, das in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans der HU-Berlin durchgeführte Forschungsprojekt: “The Karabakh Conflict in Selected German Media, 1988–2008″ vorzustellen. In dem von 2014-2015 laufenden Projekt, unter der Leitung von Prof. Eva-Maria Auch und Dr. »»

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Meine persönlichen armenisch-türkischen Beziehungen

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Der Kampf um das Kaspische Meer und die Perspektiven für Nabucco

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Noch ein letzter Schritt zum Krieg?

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